TwinFit goes Spain – Surfen & Wakeboarden

by Hanna
Surfspots in Spanien

Das Baskenland – Der Traum von unendlich auslaufenden Wellen

Reisezeitraum: Ende Juli/Anfang August (Hochsommer)

Reisedauer: 21 Tage

Transportmittel: Van (T4)

Art des Reisens: Camping

Art der Unterkünfte: Campingplätze

Ziel der Reise: Die längsten Wellen finden, jede Menge Fisch und spanische Leckereien genießen.

Fazit des Surftrips nach Nordspanien:

Wir lieben das Campen in Nordspanien :). Kurz und knapp warum:
  1. Die Surfspots in Spanien bieten Hammer Bedingungen.
  2. Sehr saubere sanitäre Anlagen.
  3. Die Campingplätze liegen sehr nach an den Surfspots in Spanien.
  4. Als Tourist wird man unglaublich nett empfangen.
  5. Das Baskenland ist nicht von ausländischen Touristen überlaufen.
  6. Nachts ist es schön abgekühlt, sodass dem Schönheitsschlaf nichts im Wege stand.
  7. Spanien bietet eine tolle Küche :).

Nennenswertes vorab: Unsere Rundreise hat sich grob aus 1 Woche Frankreich und 2 Wochen Nordspanien zusammengesetzt. Auf dem Hin- und Rückweg sind wir immer morgens und abends gefahren. Über Tag haben wir aufgrund der Hitze und dem nicht klimatisierten Camper Stopps an Wakeboardcables eingelegt. Großartig planen, welches Cable man anfährt ist in Frankreich nicht notwendig. Gefühlt gibt es überall wo man ist ein Cable. Frankreich hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Cable-Mekka entwickelt. Eigentlich war es geplant bei den Anlagen zu nächtigen. Da es aber nur nachts recht kühl war, sind wir in die Nacht reingefahren und haben an belebten Raststätten an den Mautautobahnen in Frankreich geschlafen. Die erschienen uns recht sicher.

In Frankreich und in Spanien fallen Mautgebühren an – und das nicht zu knapp. Hochgerechnet waren es für unseren Surftrip rund 150-200€. Dafür gibt es allerdings auch Deluxe-Raststätten mit leckeren Baguettes und so vielen for-free-Toilettengängen wie man möchte. Bei Hanna zahlt sich das schnell wieder aus :p.

1 Verberie (Frankreich) – Parc Nautique de Verberie

  • Aufenthalt: insgesamt 1 Nacht
  • Unterkunft: Rastplatz auf Mautautobahn
  • Anreise: Von Oldenburg sind wir abends Richtung Rotterdam gefahren. Da Lena noch hier gewohnt hat und Rotterdam fast auf dem Weg lag, haben wir hier die 1. Nacht verbracht. Allerdings kann der Weg bis zum Wakeboardcable auch in einem Rutsch gefahren werden. Die Fahrt von Oldenburg dauert knapp 7 Stunden.
  • Erwähnenswertes: Die Anlage bietet Stunden- und Startkarten an. Wir empfehlen die Stundenkarten. Der Start ist so ruckartig, sodass es nicht ganz so easy ist. Vorher kann man am besten den Sprungstart beherrschen. Die Anlage geht rechts rum. Bei diesem Cable findest Du auch einen kompletten Funpark, mit Minigolf, Aqua Park und Paintball. Der See ist nicht geeignet fürs Baden.
  • Fazit: Alle waren super nett und die Anlage lag mit nur wenigen Minuten Umweg auf dem Weg. Frankreich bietet aber eindeutig coolere Wakebaordanlagen. So wie die nächste zum Beispiel :).

2 Bardeaux (Frankreich) – EXO 33 Baurech

  • Aufenthalt: insgesamt 0 Nächte
  • Unterkunft: /
  • Anreise: Von Verberie bis zu diesem Cable in der Nähe von Bordeaux waren es rund 6 Stunden.
  • Erwähnenswertes: Die Anlage läuft links rum, ist aber super angenehm zum Fahren. Keine steilen Kurven! Hier haben wir 35€/2 Stunden gezahlt. Dies ist ungefähr der Standardpreis in Frankreich.
  • Fazit: Dieser Cable ist mit Abstand der beste in dem wir bisher in Frankreich waren. Ein absolutes Mekka für Wakeboarder. Tolle Location mit coolem Personal. Zahlreiche Schirme und Liegestühle auf der Liegewiese. Der See liegt etwas abgelegen, sodass man hier gut eine Nacht Wild-Campen könnte.
  • Weiterreise: Von hier aus war es nur noch ein Katzensprung zu unserem 1. Campingplatz in Saint Girons Plage. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden.

3 Saint Girons Plage (Frankreich)

  • Aufenthalt: insgesamt 6 Nächte
  • Unterkunft: Campingplatz Les Tourterelles
  • Sehenswertes: Wir empfehlen zum Surfen die Wege durch den Pinienwald zu gehen um etwas weiter weg vom Trubel zu surfen. Es gibt auf dem Campingplatz zahlreiche Surfcamps. Somit kann es am Strand direkt beim Campingplatz sehr voll werden. Wir können das Surfcamp Wellenreiter sehr empfehlen. Wir haben vor ein paar Jahren an dem Camp teilgenommen und waren total begeistert. In der Nähe vom Campingplatz gibt es eine kleine Meile mit einem Supermarkt und kleinen Surfläden. 45 Minuten Autofahrt entfernt von St. Girons liegt Hossegor mit zahlreichen Outlets der großen Surfmarken.
  • Fazit: Dieser Campingplatz ist aufgrund der Lage im Pinienwald im Sommer absolut zu empfehlen. Es war immer recht kühl und schattig. Zum Surfstrand muss man lediglich eine Düne überwinden.
  • Weiterreise: Von hier aus ging es für uns dann weiter nach Spanien. Bis nach Zarautz sind es rund 2 Stunden.

4 Zarautz (Spanien) – Baskenland

  • Aufenthalt: insgesamt 6 Nächte
  • Unterkunft: Campingplatz Talai Mendi Dieser Campingplatz war unglaublich sauber und toll gelegen. Zum Surfstrand waren es nur rund 5 Minuten zu Fuß. Hier waren allerdings viele junge Gruppen am Campen, sodass es auch mal bis spät nachts recht laut war. Auf den oberen Plätzen waren aber auch Familien. Je nach Alter wird man wahrscheinlich auf die Plätze gewiesen. :)
  • Sehenswertes: Zarautz hat eine tolle Strandpromenade. Beim Café trinken können die Surfer im Wasser beobachtet werden. Die Innenstadt ist auch sehenswert. Auf dem Wochenmarkt gibt es leckeres Gemüse von regionalen Bauern. Direkt neben dem Strandzugang auf der Seite des Campingplatzes führen Treppen hoch auf den Aussichtsberg. Von hier oben lässt sich der Sonnenuntergang besonders genießen. Von hier aus kannst du auch rüber auf das Dorf Getaria schauen. Das 5 km entfernte Fischerdorf hat zahlreiche leckere Restaurants mit frischem Fisch. Wir können Dir das Restaurant Mayflower empfehlen. Hier wird der Fisch direkt draußen auf dem Grill zubereitet. Ein weiterer Trip sollte nach San Sebastian gehen. Wir empfehlen Dir den Zug zu nehmen. Dieser kostet nur 2,75€ pro Person und fährt ungefähr 30 Minuten. Beide Bahnhöfe sind in Laufnähe. In San Sebastian ist der Surfbeach sehenswert und Du solltest Dir auf jeden Fall einige Tapas gönnen. Zudem gibt es tolle Surfshops in denen Du reichlich Geld ausgeben kannst. Wir waren begeistert von den Pukas Surfshops. Pukas ist eine spanische Surfbrand aus San Sebastian.
  • Fazit: Zarautz bietet Dir nicht nur einen tollen Campingplatz direkt am Surfbeach und grandiose Wellen, sondern auch die Möglichkeit zum Sightseeing und Shopping.
  • Weiterreise: Wir sind auf dem Weg nach Oyambre (2 1/2 Stunden) in Bilbao gehalten. Die Stadt liegt direkt auf dem Weg und ist optisch auf jeden Fall sehenswert. Leider war gerade Siesta, sodass wir lediglich Mittag gegessen haben.

5 Oyambre (Spanien) – Baskenland

  • Aufenthalt: insgesamt 6 Nächte
  • Unterkunft: Campingplatz Oyambre Beach
  • Sehenswertes: Der Campingplatz wird durch eine Straße geteilt. Ein kleiner Teil des Platzes liegt somit direkt am Strand und hat einen eigenen Strandzugang. Hier gab es aber auch eigene sanitäre Anlagen. Durch Zufall haben wir hier noch einen freien Platz bekommen, da es hier eine große freie Fläche gibt, die nicht nach Parzellen aufgeteilt ist. Es lohnt sich früh morgens anzureisen und zu warten ob eventuell ein Camper abreist und seinen Platz mit Meerblick frei macht. Auf dem Campingplatz befindet sich ein kleiner Supermarkt mit frischem Baguette. Die Wellen laufen lange aus und sind absolut für Anfänger geeignet. Es waren auch einige SUPer auf dem Wasser und bei richtig viel Wind haben wir auch einige Kiter gesehen. Als Must See empfehlen wir einen Spaziergang zum Hotel Gerra Mayor. Von hier aus lässt sich der perfekte Sonnenuntergang bei einem Glas Tinto Verano und salzigen Chips genießen. Ein Trip sollte auf jeden Fall in den Ort San Vicente de la Barquera gehen. Hier haben wir auch wieder leckeren Fisch im Restaurant El Bodegón gegessen.
  • Fazit: Einfach nur der Hammer :). Lediglich an den sehr heißen Tagen war der Strand super voll. Aber da der Campingplatz direkt am Strand lag, konnte man sich immer hierhin zurückziehen.
  • Weiterreise: Von hier aus ging es abends zurück nach Frankreich. Für die Nacht auf einen Rastplatz haben wir uns wieder für eine Mautautobahn ihn Frankreich entschieden. Die Rastplätze sind super sauber und gefühlt recht sicher.

6 Saujon (Frankreich) – Teleski Nautique de Saujon

  • Aufenthalt: insgesamt 1 Nacht
  • Unterkunft: Rastplatz auf Mautautobahn
  • Sehenswertes: Diese Wasserskianlage war auch wieder ein absolutes Highlight. Die Anlage läuft rechts rum. Der Service war super nett und alle Einheimischen haben uns direkt total nett aufgenommen. 2 Stunden haben hier 30 Euro gekostet. Dieser See eignet sich auch nicht zum Schwimmen. Hauptsächlich wird dieser für den Cable und einen Aquapark genutzt.
  • Fazit: Der Cable lag mit nur rund 20 Minuten Umweg sehr gut auf dem Weg in Richtung Deutschland.
  • Weiterreise: Von hier aus sind wir weiter Richtung Rotterdam gefahren um Lena wieder abzusetzen. Eigentlich hatten wir auf dem Weg noch eine Wasserskianlage in Belgien oder Holland auf dem Plan. Corona hat uns allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht, da in diesen Ländern Slots gebucht werden mussten und alle aufgrund des tollen Wetters belegt waren.

Falls ihr noch mehr Tipps zum Reisebericht Spanien benötigt oder Fragen habt, schreibt uns gerne an oder hinterlasst uns einen Kommentar. :)

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