TwinFit goes Sardinia

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Sardinien – Pizza, Pasta & mächtig viel Wind

Reisezeitraum: Oktober (Herbst)

Reisedauer: 14 Tage

Transportmittel: Flugzeug (easyjet von Amsterdam nach Olbia) & 2 Mietwagen

Art des Reisens:  Ferienhäuser-Hopping mit dem Mietwagen

Art der Unterkünfte: Ferienhäuser

Ziel der Reise: So viel wie möglich Kitesurfen und die Insel und ihre besten Kitespots erkunden. Nebenbei natürlich die Insel, die Bewohner und das sardische Essen kennen und lieben lernen.

Fazit der Reise: Nicht nur zum Kiten und Wellenreiten sehr zu empfehlen, sondern auch für Sightseeing und Strandurlaub eine tolle Insel. Der Reisezeitraum Herbst ist sehr zu empfehlen. Es ist super wenig los auf der Insel und alles ist rund um die Hälfte günstiger, verglichen zu den Sommermonaten Juli & August.

Nennenswertes vorab: Wir sind mit 4 Personen gereist; aktueller Dieselpreis pro Liter 1,65€; auf der Autobahn gilt maximales Tempo von 90 km/h, auf Landstraßen von 90 und innerorts von 50 (wir haben uns an die Geschwindigkeit der Italiener gehalten und die lag immer deutlich über der Richtgeschwindigkeit. Blitzer scheint es auf der gesamten Insel auch keine zu geben :p).

1 Olbia

  • Aufenthalt: 0 Nächte
  • Anreise: Der Plan mit dem Bulli runter nach Italien zu fahren und die Fähre rüber nach Sardinien zu nehmen haben wir schnell verworfen. Für einen 2-wöchigen Trip wäre die Anreise von rund 22 Stunden deutlich zu lange. Wir haben uns entschieden von Amsterdam mit der Airline easyjet in den Norden Sardiniens nach Olbia zu fliegen. Das Auto haben wir am Flughafen in Amsterdam für 112,50 € sehr sicher auf dem Parkplatz 3 stehen gelassen. Wir haben mit 4 Personen 96 Kilo Sondergepäck für das Kiteequipment & einen Wellenreiter, 1 Koffer mit rund 22 Kilo und 4 x Handgepäck aufgegeben. Für die Flüge haben wir somit pro Person 220 € gezahlt.
  • Sehenswertes: Wir haben in Olbia zwar keine Nacht verbracht, haben aber an einem anderen Tag noch einen Ausflug in die Region Olbia zur Weinkellerei Tenute Olbios gemacht. Dieser Trip war absolut empfehlenswert. Wir haben das Food Package Nr. 3 gebucht, sodass wir nach einer kurzen Tour jede Menge sardische Spezialitäten zur Weinprobe serviert bekamen. Insgesamt mussten wir 25 € pro Person zahlen, waren super satt und angeschwippst :). Ein tolles sardisches Erlebnis.
  • Weiterreise: Vorab haben wir uns schon zwei Combis als Mietwagen bei Europcar gebucht. Bei dem ganzen Gepäck waren 2 Autos auch notwendig. Pro Auto haben wir rund 200 € gezahlt und konnten diese ganz unkompliziert direkt ein paar Meter vom Flughafen abholen. Innerhalb von rund 45 Minuten waren wir dann bei unserem Ferienhaus in Palau angekommen.
  • Fazit: Die Mitarbeiterinnen an der Gepäckaufgabe von easyjet kannten leider die Gepäckoptionen nicht vollständig, sodass sie uns mit unseren 3 Sondergepäckstücken (Kite- & Surftaschen) à 32 Kilo nicht fliegen lassen wollten. Ein Gespräch mit der Mitarbeiterin beim Kundenservice hat dann aber alles geregelt. Bis auf ein paar Macken an einer Surftasche ist auch alles unversehrt nach beiden Flügen angekommen.

2 Palau

  • Aufenthalt: 7 Nächte
  • Unterkunft: Ferienhaus Viletta Panoramic View  Die Unterkunft haben wir über airbnb gebucht und 1.162 € für die 7 Nächte gezahlt. Bea, unsere deutsche Kontaktperson vor Ort hat alles möglich gemacht um uns einen super schönen Aufenthalt zu bescheren. Die An- und Abreise war super flexibel. Das Ferienhaus mit seinem Ausblick aufs Meer, gesicherten Parkplätzen und typisch sardischer Einrichtung war der absolute Hammer.
  • Sehenswertes: Palau als Ort hat einiges zu bieten. Es gibt hier zahlreiche Restaurants und Geschäfte zum Stöbern. Auch im Herbst ist hier fast alles geöffnet. Auch die Fähre zu den Maddalena Inseln startet in Palau. Ein Trip mit der Fähre ist absolut empfehlenswert. Auf der Insel wartet eine tolle, historische Innenstadt und traumhafte Buchten mit türkisblauem Wasser. Wenn genügend Wind zum Kitesurfen war (bis auf einen Tag hatten wir jeden Tag genügend Wind) dann war unser Lieblingsspot der 10 Autominuten entfernte Porto Pollo. Dieser Spot eignet sich für jedes Niveau. Allerdings ist er nicht stehtief. Kitesurfer und Windsurfer sind hier strikt durch eine Landzunge getrennt. Auf der Landzunge findest Du zahlreiche Bars, kleine Restaurants und Kite- und Surfschulen. Bei sehr starkem Wind ist es hier sehr wellig.
  • Weiterreise: Um die rund 4-5 stündige Autofahrt in den Süden etwas aufzuteilen, haben wir uns dazu entschieden noch eine Nacht im Westen der Insel zu verbringen und haben uns eine klasse Gegend zum Wellenreiten ausgesucht. 3 Stunden ging es somit mit dem Mietwagen in den Westen.
  • Fazit: Der Norden von Sardinien und der Kitespot Porto Pollo haben uns absolut überzeugt. Alles war noch sehr auf Touristen ausgerichtet und dennoch war es an den Stränden und in den Restaurants nicht zu voll. Zum Sonnenbaden waren eigentlich gar keine Touristen mehr da. Die Insel scheint sich in der Nebensaison zu einer reinen Sportinsel (Kiten, Windsurfen, Wellenreiten, Wandern, Mountain Biken & Tauchen) zu verwandeln. Wir hatten zwar rund 3 Tage Dauerregen mit unfassbaren Schauern, dafür aber fast jeden Tag perfekten Wind.

3 S’Archittu

  • Aufenthalt: 1 Nacht
  • Unterkunft: Hotel la Baja (die Unterkunft ist nicht empfehlenswert)
  • Sehenswertes: Die langen Surfstrände sind absolut sehenswert.
  • Weiterreise: Von hier aus ging es dann noch 2 1/2 Stunden mit dem Mietwagen Richtung Süden nach Porto Pino.
  • Fazit: Die Gegend rund um Santa Caterina bietet einige Strände zum Wellenreiten an, die im Herbst so leer sind, dass jeder seinen Platz im Wasser hat.

4 Porto Pino

  • Aufenthalt: 6 Nächte
  • Unterkunft: Ferienhaus Residence Elegance Die Unterkunft haben wir auf Booking.com gefunden und mussten für die 6 Nächte 1.164 € zahlen. Die Unterkunft hatte einen Pool und gesicherte Parkplätze. Alles war sehr gepflegt, modern und sauber. Allerdings war alles mehr Schein als Sein. Für Handtücher und Bettwäsche und mehr als einen Parkplatz musste extra gezahlt werden. Die Betten waren eine einzige Katastrophe und es gab keine Spülmaschine. Zudem konnte die Kontaktperson weder englisch noch deutsch und stand fast jeden Morgen in unserem Garten und wollte irgendwelche Papiere oder Unterschriften von uns haben.
  • Sehenswertes: Eine halbe Stunde entfernt liegt der für Kiteanfänger wohl weltbeste Spot Punta Trettu. Hier können die Kiteanfänger unendlich im knietiefen Wasser üben, währenddessen die Profis auf der anderen Seite der Landzunge spiegelglattes Wasser haben. Hier standen zahlreiche Camper direkt am Wasser. In der Nebensaison wird das, laut Hören und Sagen, geduldet. Ansonsten gibt es an diesem Spot weit und breit gar nichts. Keine Bars, Restaurants und auch keine sanitären Anlagen. Zum Sonnen oder Baden eignet sich dieser Spot gar nicht. Was natürlich die Wassersportbegeisterten sehr freut. In Porto Pino und in Porto Botte kann man sehr gut Welle surfen. Selber waren wir aber gar nicht an diesen Spots. In Porto Pino ist zudem auch einer der schönsten Dünenstrände Sardiniens. Zum Ausgehen eignet sich die historische Kleinstadt Sant´Antioco die rund 20 Minuten von Porto Pino entfernt liegt. Allerdings ist hier im Herbst auch schon vieles geschlossen. Da uns in Porto Pino ein bisschen der Trubel gefehlt hat haben wir einen windstillen Tag genutzt und sind in die 1 Stunde entfernte Stadt Cagliari gefahren. Dieser Trip hat sich absolut gelohnt. Über Tag sind wir im türkisblauen Wasser des Stadtstrands baden gewesen, sind durch die wunderschönen Gassen geschlendert und abends haben wir uns frischgefangen Fisch in einem Restaurant in der Nähe des Hafens gegönnt.
  • Weiterreise: Am Abflugtag sind wir rund 4 Stunden wieder in den Norden zum Flughafen Olbia gefahren. Wenn Du noch etwas Zeit mitgebracht hast, empfehlen wir Dir bei der Pizzeria zwischen Autovermietung und Flughafen eine Pizza zu essen. Die gehörte auf jeden Fall zu einer der Besten. Ein perfekter Abschluss einer super schönen und abenteuerlichen Reise.
  • Fazit: Zum Ort Porto Pino ist zu sagen, dass hier im Oktober schon der Hund begraben ist. Weder Restaurants, noch die Supermärkte haben geöffnet. Die meisten Unterkünfte waren auch schon fest verriegelt. Der nächste offene Supermarkt war in rund 15 Autominuten entfernt. Somit hatten wir jedoch die schönen Strände fast für uns alleine :). Am Surfspot Punta Trettu sollte jeder Kiter einmal gefahren sein. Laut Kitelehrer Christoph ist dies ein Weltklasse-Spot für Anfänger und Professionals.

 

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