TwinFit goes Italy

by Hanna

Norditalien – Gutes Essen & viel Bergsport

Reisezeitraum: Anfang Juni (Frühsommer)

Reisedauer: 12 Tage

Transportmittel: Van

Art des Reisens: Camping

Art der Unterkünfte: Campingplätze

Ziel der Reise: Norditalien entdecken, die neuen Wanderschuhe einweihen und jede Menge Pizza, Pasta und Tiramisu essen

Fazit der Sportreise Italien: Aus wir „wollen ein bisschen wandern gehen“ wurde ein: wir laufen täglich mehrere hundert Höhenmeter, trauen uns an waghalsige Mountainbike-Trails und schwimmen bis die Arme abfallen. Wir hätten niemals geahnt wie viele sportliche Möglichkeiten Norditalien bietet. Von den Bergen bis zum Meer. – Mehr braucht man nicht! Das nächste Mal Norditalien werden wir auf jeden Fall eigene Bikes mitnehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Zudem sind wir von der Sauberkeit, Ausstattung und Freundlichkeit der Campingplätze begeistert.

Nennenswertes vorab: Wir sind mit 2-3 Personen gereist; aktueller Dieselpreis pro Liter 1,55€; auf der Autobahn gilt maximales Tempo von 130 km/h, auf Landstraßen von 90 und innerorts von 50. Auf den Autobahnen konnten wir zum Teil nur 110 fahren, da diese so kurvig und voll waren und uns das schon sehr gestresst hat.

In Italien gibt es eine PKW-Maut, somit musst Du alle paar Kilometer auf der Autobahn ein paar Euro zahlen. Insgesamt waren es um die 70 Euro. Wir sind durch Österreich hin und auf dem Rückweg durch die Schweiz gefahren. Für beide Länder muss ein Vignette gekauft werden. In Österreich beläuft sich der Betrag auf rund 10 Euro. In der Schweiz auf rund 36 Euro.

1 Dolomiten – Dobbiaco

  • Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unterkunft: Camping Olympia
  • Anreise: Mit dem Auto sind wir von Oldenburg mit einer Nacht Zwischenstopp in Freising, durch Österreich zu den Dolomiten gefahren. In Freising haben wir bei einer Freundin übernachtet, sodass wir hier leider keine Empfehlungen bezüglich Campingplätze haben.
  • Sehenswertes: Camping Olympia ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderrouten. Unser absolutes Highlight war die Wanderung beim Pragser Wildsee. Direkt vor der Haustür könnt ihr den Bus zum Wildsee nehmen. Die Fahrt dauert rund 20 Minuten. Wir empfehlen euch die Route 19 zu wandern.  Oben angekommen waren wir sogar im Schnee. In der Nebensaison sind die Hütten noch geschlossen. Dementsprechend an ausreichend Verpflegung denken. Der Campingplatz Camping Olympia war der absolute Hammer. Das Personal war unglaublich höflich und hilfsbereit, die sanitären Anlagen super luxuriös und neu und der Pool sehr sauber und recht groß. Neben der Saison braucht ihr nicht reservieren.
  • Fazit: Die Umgebung um Dobbiaco bietet zahlreiche Wanderungen für unterschiedliche Niveaus. Auch für Radfahrer ist es eine super schöne Gegend. Hier gab es sogar einen nur für Radfahrer angelegten Weg neben der Hauptstraße. Dies ist nicht so typisch für Italien.

2 Gardasee – Nago-Torbole TN

  • Aufenthalt: 2 Nächte
  • Unterkunft: Camping Arco Lido 
  • Sehenswertes: Am Gardasee gibt es unendlich viele Sportmöglichkeiten: Windsurfen, Kitesurfen, Segeln, Stand-up-Paddling, Schwimmen und Mountainbiken. Da der See noch etwas kalt zum Schwimmen war haben wir uns für eine Mountainbike Tour entschieden. Direkt am Campingplatz gibt es auf der anderen Straßenseite den Radverleih 3S Bike- Mountainbikecenter. Hier haben wir für 3 Bikes mit Helm nur 50 Euro gezahlt. Zudem war der Service super und der Besitzer unglaublich nett. Wir können die Route zum Lago di Ledro empfehlen. Hier bewältigst Du 600 Höhenmeter und bist ziemlich fix und fertig wenn Du oben ankommst. Der Ausblick lohnt sich aber! Zudem können wir Dir einen Spaziergang in den Ort Nago-Torbole empfehlen. Hier gibt es zahlreiche Surfer-Shops und eine super leckere Pizzeria „Ristorante Pizzeria Al Porto“.
  • Fazit: Der Gardasee ist um diese Zeit ein sehr beliebter Anlaufpunkt deutscher Touristen. Insbesondere an den Feiertagen Pfingsten und Christi Himmelfahrt machen viele Süddeutsche und Österreicher einen Wochenendtrip an den Gardasee. Dementsprechend voll waren auch die Campingplätze. Zuerst haben wir geplant zum Camping Maroadi zu fahren. Dieser war schon voll. Wir hatten Glück und haben beim Camping Arco Lido noch einen Platz bekommen. Die Campingplätze sind direkt nebeneinander. Also eventuell an solchen Tagen auch in der Nebensaison reservieren. Die Plätze punkten auf jeden Fall mit ihrer Lage direkt am See. Direkt in Laufnähe befindet sich ein großer Lidl und die Innenstadt mit zahlreichen Fahrradverleihs.

Sporturlaub Italien

3 Florenz 

  • Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unterkunft: Camping in town 
  • Sehenswertes: Die Stadt Florenz ist mir ihren Sehenswürdigkeiten ein absolutes Muss. Zudem empfehlen wir auch das Umland etwas zu erkunden. Wir sind einen Tag zur Olivenfarm Fattoria di Maiano gewandert. Vom Campingplatz aus braucht man ca. 1 1/2 Stunden mit Pause. Die Tour und das Tasting waren einfach klasse. Zudem durften wir noch den botanischen Garten der Farm entdecken. Die 35€ pro Person waren es auf jeden Fall wert. Auf dem Weg ans Meer haben wir noch einen Stopp in der Stadt Lucca gemacht. Eine super schöne Stadt mit ganz eigenem Charme und perfekt zum Shoppen geeignet.
  • Fazit: Der Campingplatz ist absolut verrückt. So etwas haben wir in unmittelbarer Nähe einer Stadt nicht erwartet. Dieser Campingplatz war super modern und mit einer riesigen Poollandschaft und einem Supermarkt ausgestattet. Die Mitarbeiter waren super freundlich und haben einen Rundumsorglos-Service angeboten. Fast jede Stunde ist ein kleiner Shuttle in die Innenstadt und zurück gefahren.

4 Levanto – Cinque Terre

  • Aufenthalt: 3 Nächte
  • Unterkunft: Camping Aqua Dolce
  • Sehenswertes: Levanto ist das Surfermekka Italiens. Einen Abend gab es sogar Wellen und einige Surfer waren draußen. Dies ist in dieser Zeit eher untypisch. Dementsprechend ist die Kultur in diesem Ort auch sehr harmonisch, jung und naturbewusst. Ein Ausflug ans Meer ist ein absolutes Muss. Das Wasser war sogar schon warm genug zum Schwimmen. Levanto ist zudem ein toller Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Wir können die Wanderung in den Ort Monterosso empfehlen. Der Weg startet direkt beim Campingplatz und geht 400 Meter hoch und 400 wieder runter. Die Aussicht übers Meer ist der Wahnsinn. Zurück kannst Du dann gemütlich den Zug nehmen.
  • Weiterreise: Von hier aus sind wir nachmittags in Richtung Schweiz gestartet. In der Schweiz haben wir eine Nacht auf dem Campingplatz TCS Camping in Luzern übernachtet. Hier gibt es einen Stop and Go Tarif, der ungefähr die Hälfte eines Tagessatzes beträgt. Somit konnten wir mit unserem Van auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz stehen und morgens ganz früh aufbrechen. Die sanitären Anlagen und alles weitere standen uns ganz normal zu Verfügung. Von hier aus sind wir dann auf dem direkten Wege Richtung Norddeutschland.
  • Fazit: Levanto ist in der Region Cinque Terre das am wenigsten touristischste Örtchen. Sprich, am Strand liegen am Wochenende auch einige Italiener. Es gibt zahlreiche Bars und Restaurants sodas man sich gar nicht entscheiden kann. Auch die Eisdielen sind der Hammer. Der Campingplatz ist mit Abstand der Schönste den wir je gesehen haben. Für Kinder auch ein richtiges Abendteuer. Leider ist er nicht allzu groß, sodass er eigentlich immer voll belegt ist. Also vorab auf jeden Fall anrufen. Die Straße dorthin ist auch sehr schmal und das Wenden etwas schwierig.

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