TwinFit goes Costa Rica

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 La Pura Vida – Entdecke das Paradies

Ein letztes Mal, bevor Hanna ins Berufsleben startet und Lena Ihre Masterarbeit beginnt, haben wir uns für ein wohl vorerst letztes, langes Abenteuer entschieden. Auslöser für Costa Rica als Reiseland war ein wunderschönes Salatbesteck, dass Freunde aus diesem Paradies mitgebracht hatten. Wir planten 4 Wochen durch Costa Rica zu reisen und so alle Seiten dieses traumhaften Landes zu entdecken. Als Food & Fitnessblog war es für uns natürlich auch ein Muss, die kulinarischen Leckereien und alle sportlichen Aktivitäten zu testen. Erfahrt alles über unseren Trip und erhaltet wertvolle Tipps für eine Reise durch Costa Rica.

 

Flug:  Deutschland via San Jose

  • Reisezeit: April
  • Flugkosten: 750 €
  • Flugstrecke: Bremen – Amsterdam – Panama City – San José
  • Airlines: KLM & Copa Airlines; Bewertung: Wir waren begeistert! Das Personal war sehr nett, das Essen war top und absolut reibungslose Flüge

 

1. San Jose

Shuttle vom Hostel: Flughafen – Hostel in San José für 14$ pro Person (komfortabler und günstiger als ein Taxi).

Bett im 6er Schlafsaal pro Person für 14$.

Das Hostel war ok bezüglich der Sauberkeit und das Restaurant auf der Dachterrasse serviert leckeres und gesundes Frühstück. Preise waren fair.

  • Fahrt San José – Puerto Viejo (Caribbean Coast)

Die Innenstadt schien uns nicht sehr sehenswert, was uns auch im Nachhinein viele Backpacker bestätigt haben, sodass wir direkt nach einer Nacht den Bus von San José nach Puerto Viejo genommen haben. Kosten: 12$ Busunternehmen: Mepe Abfahrtort: rund 5 Blocks vom Hostel entfernt (kann locker gelaufen werden) Dauer: rund 4,5 Stunden Abfahrtszeit: rund 4-mal täglich


2. Puerto Viejo

  • Hostel: Sac & Sucre

Das Hostel ist nur ein paar Meter der Mepe Haltestelle entfernt. Direkt die Calle 213 in das Dorfinnere laufen und irgendwann taucht es auf der linken Seite auf. Falls voll: Sehr gute Bewertungen und einen sehr netten Besitzer hat auch das Hostel (quasi nebenan): Pagalu

Infos zu Sec & Secure: sehr gute Lage, französische Besitzer (hilfsbereit aber etwas in sich gekehrt), 15$ im Doppelzimmer, kein Frühstück, Fahrradverleih, sehr saubere Zimmer und Duschen, toller Garten zum Relaxen, sehr große, gut ausgestattete Küche, Gewürze nicht vorhanden.

  • DAS solltest Du nicht verpassen:
  1. Miete Dir ein Rad und fahre damit die Küste entlang. Beobachte die Surfer am Cocless Beach (2 km) und bade ungestört am Traumstrand Punta Uva (6 km)
  2. Entdecke und probiere alle heimischen exotischen Früchte im Botanischen Garten (1,4 km) und vielleicht hast Du Glück und entdeckst auch ein paar exotische Tiere (Eintritt 6$)
  3. Nehme an der Chocolate Tour des Caribean Cafés teil. Für 24$ wirst Du in die Geschichte der Schokoladenentstehung eingeweiht und erfährst vom Besitzer höchst persönlich, warum und wie er zu einer der wenigen Schokoladenhersteller in Costa Rica wurde. Zur Tour gehört ebenfalls ein Blick hinter die Kulissen und eine Schokoladenverköstigung mit einem gigantischen Ausblick auf die Küste (es gibt reichlich Schokolade!). Diese Tour ist ihr Geld allemal wert!
  4. Nach einem anstrengenden Tag am Strand gönne Dir auf dem Rückweg bei der Bar „Soda Caribbean“ einen kalten Smoothie! Der Caribbean Smoothie aus Banane, Avocado und Milch ist ein Gedicht.
  5. In einer der zahlreichen Strandbars den Sonnenuntergang zur Livemusik genießen. 2 für 1 Cocktails zur Happy Hour und diese Cocktails schmecken so wie der Ausblick aufs Meer – traumhaft!

4. Bahía Salinas (Kitesurfen)

  • Fahrt von Puerto Viejo nach Bahía Salinas

Wir haben versucht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von einem Tag von Puerto Viejo nach La Cruz zu kommen. Das hat leider nicht ganz geklappt.

Mepe Bus von Puerto Viejo nach San José mehrmals am Tag. (ca.12$ und 4 1/2 Stunden Fahrtzeit)

Pulmitan Bus von San José nach Liberia ca. alle 2 Stunden (ca. 11$ und 4-5 Stunden Fahrtzeit)

Bus von Liberia nach La Cruz jede Stunde allerdings fährt der letzte Bus schon um 18 Uhr, den wir dann leider verpasst haben. Somit mussten wir dann von hier für 80$ ein Taxi direkt zum Resort nehmen (ca. 2.50$ und 1 Stunde Fahrtzeit)

Taxi von La Cruz zum Blue Dream Resort (ca. 16 $ und 30 Minuten Fahrtzeit)

  • Hotel: Blue Dream Kite Resort

Das im Nordwesten gelegene Resort liegt mitten im Nirgendwo, bietet aber von Dezember bis April super Bedingungen zum Kiten. Während von Dezember bis Februar die Hauptsaison mit sehr viel Wind ist, sind die Windbedingungen im März und April für Anfänger perfekt. Lediglich im September und Oktober kann nicht gekitet werden. Das kleine und freundliche Resort wird von einem italienischen Kiteprofi geleitet und bietet einen grandiosen Ausblick über den Playa Papaturro. Das Restaurant bietet einheimische und mediterrane Küche (alle 3 Mahlzeiten sehr preiswert). Wer ohne Kitestuff anreist oder Anfänger ist, kann super eines der Packages buchen. Wir hatten Package 2 mit 5 Übernachtungen im Zweibettzimmer, 5 Tage Meal-Plan (bis zu 30$ pro Tag) und 5 Kitelessons.

Die Instructor fahren um ca. 9 Uhr morgens mit allen Kitesurfern im Shuttle los zum eigenen Strandabschnitt, an dem man hervorragend den ganzen Tag auf dem Wasser und in Hängematten im Schatten verbringen kann. Mittags wird von den Hotelangestellten das Mittagsessen zum Beach geliefert. Super Service ;)

Wir haben ca. 7 Stunden gebraucht um auf dem Board zu stehen und haben somit noch eine Doppelstunde für jeweils 35$ und eine Einzelstunde für jeweils 45$ hinzugebucht.

Um für die Kitestunden gut vorbereitet zu sein, bietet es sich an einen Lycra, eine Sportbrille mit Kopfband, Kopfbedeckung, eine Boardshorts, Neoprenschuhe und wasserfeste Sportsonnencreme mitzubringen. Alles kann auch im Hotel erworben werden, allerdings recht hochpreisig und in geringer Auswahl. Neoprenschuhe können für 3$ pro Tag ausgeliehen werden.

  • Unsere Erfahrungen:

Das Hotel ist super freundlich, toller Rundum-Service, leckeres Essen, entspannte Surfer-Athmosphere, sehr gute und kompetente Kitelehrer und genialer Kitespot der noch weitestgehend unberührt ist. Perfekte Windbedingungen zum Kitesurfen (auflandig).


4. Sámara

  • Anreise von Bahía Salinas nach Sámara

Die Anreise ereignete sich länger als erwartet, da wir mit 4 verschiedenen Bussen fahren mussten um an diesen wunderschönen Ort zu gelangen.

Bus Blue Dream Kite Resort – La Cruz (ca. 1$ und 1 1/2 Stunden Fahrtzeit)

Bus La Cruz – Liberia (ca. 2$ und 2 Stunden Fahrtzeit)

Bus Liberia – Nicoya (ca. 2$ und 1 1/2 Stunden Fahrtzeit)

Bus Nicoya – Sámara (ca. 1,50$ und 1 Stunde Fahrtzeit)

Wir konnten die Busse alle fast im Anschluss nehmen, sodass wir keine langen Wartezeiten hatten.

  • Das Hostel: Casa Brian

Das kleine Hostel wird von einem Kanadier und seiner Freundin betrieben und liegt direkt am Strand. Sehr sauber und mit gut ausgestatteter Küche. Da nur wenige Gäste da waren, haben wir ein Doppelzimmer mit eigenem Bad zum Preis von einem Bett im Schlafsaal bekommen (p.P. 15$). Zentrum des süßen Hostels ist eine Terrasse mit Hängematten und großem Esstisch und offener Küche. Hier lässt es sich herrlich beim Meeresrauschen entspannen. Eine Bücherecke mit Reiseführern und Taschenbüchern gibt Dir die Möglichkeit Dich besser mit der Gegend vertraut zu machen und die Besitzer haben auch immer den ein oder anderen Geheimtipp auf Lager.

Negativpunkt an diesem Hostel war eindeutig die Anhänglichkeit der Besitzerin. Da Brian selber in Kanada war, gab es zum einen kein Frühstück und seine Freundin schmiss den Laden während seiner Abwesenheit mit ihrer Cousine. An sich eine ganz nette Persönlichkeit, allerdings hat sie einen morgens, mittags und abends ein Kotelett an die Backe gelabert, sodass man sich schon sehr unhöflich vorkam, da man stets das Gespräch irgendwann abbrechen musste, da man sonst am Tag das Hostel nicht verlassen hätte. Also ein tolles Hostel insofern wohlmöglich der Besitzer vor Ort ist. Also vorab darüber informieren.

  • DAS solltest Du nicht verpassen: 
  1. Sámara ist ein süßes Städtchen mit einem Traum von Strand. Tolle Strandbars und Cafés entlang der Promenade und kleine Läden mit typischen Costa Rica Souvenirs und Badeequipment füllen die Stadt.
  2. Sámara bietet super Bedingungen für Surfanfänger. Die Wellen sind nicht zu groß und kommen regelmäßig an den Strand. Nicht weit vom Hostel entfernt haben wir direkt am Strand die Surfschule „Patos“ entdeckt. Super nettes Personal und faire Preise. 1 1/2 Stunden Surfkurs kosten 40$ pro Person und das beste, die nächsten 5 Tage kannst Du das Surfboard umsonst ausleihen. Die Surfschule bietet zudem zahlreiche weitere Sportaktivitäten, wie Schnorcheln und Fischen. Die Besitzer und die Surflehrer sind super nett und top qualifiziert.

5. Santa Teresa

  • Anreise von Sámara nach Santa Teresa

Leider verfügt die Westküste nicht über eine Küstenstraße die alle Strände miteinander verbindet. Eine Weiterreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln hätte ewig gedauert. Wir habe uns deshalb für den Shuttle entschieden, der mit 50$ pro Person schon teuer ist, angesichts der 4-5 stündigen Fahrt aber auch gerechtfertigt ist. Der Shuttle holt einen direkt vom Hostel in Sámara ab und lässt einen in Santa Teresa beim jeweiligen Hostel wieder raus.

Das Hostel Wavetrotters bietet ein Bett im Schlafsaal für 16$ p.P. an und ist super modern. Tolle Einrichtung, sehr sauber und groß genug um sich auch mal zurückzuziehen. Die Küche ist super ausgestatten und groß genug für alle Gäste. Barfuß ist in diesem Hostel erwünscht und chillen sowieso.  Surfbretter können für 10$ pro Tag direkt im Hostel geliehen werden. Wavetrotters liegt sehr zentral und mit direktem Strandzugang gegenüber. In direkter Umgebung befindet sich ein großer Supermarkt und jede Menge Bars, Restaurants und Surfstores. Lediglich zum nächsten Bankautomaten muss man ca. 15 Minuten laufen. Santa Teresa besteht quasi aus einer langen Straße die am Strand entlang führt. Entlang dieser Straße säumen sich Bars, Restaurants, Hostels, Touranbieter und Surfstores. Der Strand ist einfach unendlich lang und bietet jedem genügenden Platz und ungestört zu Relaxen.

  • DAS solltest Du nicht verpassen: 

In Santa Teresa bieten unzählige Veranstalter viele verschiedene Touren an, um die Gegend zu erkunden. Wir können Dir einen Schnorcheltrip zu den Tortuga Islands empfehlen. Die Tour kostete 75$ p.P. und wurde von dem Anbieter „Zuma Tours“ durchgeführt. Im Preis enthalten war der Shuttle nach Montezuma, die Überfahrt mit dem Boot zu der Insel, Schnorchelausrüstung, Früchte, Getränke und ein super leckeres Mittagessen. Das Boot glich einem Speedboot, weshalb das schon Spaß ohne Ende brachte und beim Schnorcheln konnten wir mit den Fischschwärmen durchs Wasser schwimmen. Die Tortuga Island ist wirklich wunderschön mit sehr klarem Wasser und weißem Sandstrand. Dieser Trip war sein Geld auf jeden Fall wert.

Das Verkehrsmittel überhaupt in dieser Gegend ist der Quad. Da die Straßen über riesige Schlaglöcher verfügen ist das auch das einzig sinnvolle Fortbewegungsmittel. Nebenbei macht das Fahren auch noch wahnsinnig viel Spaß. Jeder zweite Shop bietet Quads zum Mieten an. Wir haben uns einen für 8 Stunden für 55$ gemietet. Einmal volltanken kostet rund 4$.

Santa Teresa strotzt nur so von kleinen modernen Restaurants und Bars. Super leckere Burger gibt es im „Burger Rancho“. Party wird in Santa Teresa immer donnerstags gemacht und das am besten im Kika. Mit Livemusik lockt die Bar viele junge Leute an. Hier spielen die männlichen Bandmitglieder auch gerne mal ohne Shirt. Da tanzt man gerne in erster Reihe! Weiter geht es dann im Club nebenan, der allerdings in der Nebensaison etwas zu leer ist, als das Stimmung aufkommen würde. In der Hauptsaison soll es hier aber auch richtig abgehen.

Der unendlich lange Strand bietet viele Spots zum Surfen. Aufgrund der Vielzahl an Surfshops und Surfschulen sind die Preise für Rentals und für ein neues Surfboard vergleichsweise gering. Beim Playa Carmen sind die Wellen für Anfänger am besten. Profisurfer fragen am besten die Einheimischen nach den Secret Waves. Hier findet jeder eine Welle nach seinem Geschmack.

  • Fahrt von Santa Teresa nach San José Airport

Hier haben wir wieder einen Shuttle für 50$ gebucht. Das ist der schnellste Weg um nach San José zu kommen, somit mussten wir nicht noch einmal extra eine Nacht in San José verbringen. Der Shuttle holte uns wieder direkt um 06:30 Uhr vom Hostel ab und brachte uns direkt zum Airport. Die Fahrt dauerte ca. 5 Stunden.


Wertvolle Tipps zur Reise durch Costa Rica:

  • Packe Dir ausreichend Sonnencreme und Mückenschutzspray ein. Hier sind Drogerieartikel extrem teuer und es gibt nur wenig Auswahl. Wir haben zu zweit ca. jeweils eine Tube pro Woche gebraucht.
  • Nehme Dir unbedingt eine Kopfbedeckung mit. Auch Einheimische tragen häufig einen Hut, eine Cap oder ein Tuch auf dem Kopf. Es ist also kein typisches Erkennungsmerkmal für Touris ;)
  • Wenn Du viel in Hostels übernachten möchtest, nehme Gewürze wie Salz, Pfeffer und was auch immer Du häufig zum Kochen brauchst aus Deutschland mit. Diese Dinge sind in den meisten Hostels leider nicht vorhanden, es sei denn andere Gäste lassen ihre Reste da.
  • Wenn Du nicht gerade zur Regenzeit in Costa Rica reist, benötigst Du keine lange Hose oder eine Jacke. Nehme eine luftige lange Hose mit, falls Du Dschungeltouren unternehmen möchtest (schützt vor den Moskitos) und einen Pullover falls es doch mal etwas stärker am Abend abkühlt. Ansonsten fokussiere Dich auf sehr luftige Kleidung ;)
  • Du legst wert auf einen kühlen Raum in der Nacht? Dann solltest Du keine Hostels buchen. Hier gibt es in der Regel nur einen Ventilator.
  • Du kannst zwar überall auch mit Dollar zahlen, bekommst aber in den meisten Fällen Colones als Wechselgeld zurück. Es macht also mehr Sinn, sich mit der heimischen Währung auseinanderzusetzen und damit zu bezahlen.
  • In den meisten Hostels und Hotels ist Barzahlung noch Standard. Kartenzahlung ist nur selten möglich. Solltest Du also einmal einen größeren Betrag in bar von einem Bankautomaten abholen müssen, dann sei darauf vorbereitet, dass das Limit oft bei 100$ pro Tag liegt.
  • Costa Rica kann super preiswert und sicher mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist werden. Das Busnetz ist bis in die letzten Ecken Costa Ricas ausgebaut. Die Busse waren alle ohne Klimaanlage, also lieber nicht so viele Klamotten anziehen. :) Die Tickets für die Busse mussten manchmal am Schalter des Busbahnhofs gekauft werden, oder die Fahrt wurde direkt im Bus bezahlt. Alles sehr unkompliziert. An der Westküste geht es teilweise nur noch mit Shuttles weiter, da hier die Weiterreise mit Bussen ewig dauern würde und unzählige Buswechsel nötig wären. Die Shuttle sind etwas größere Bullis mit Klimaanlage und sehr komfortablen Sitzen. Sie fahren meist zweimal täglich und bieten direkte Verbindungen zu alle Urlaubsorten an der Westküste an. Die Preise sind fair, die Shuttles holen einen pünktlich direkt am Hostel ab.
  • Wir haben unsere Reise vorwiegend mit dem Reiseführer „lonely planet“ geplant. Hier gibt es super Tipps zu günstigen Unterkünften, guten Restaurants und der Fortbewegung. Wenn Dein Reiseführer schon etwas älter ist, checke vorher nochmal aktuelle Bewertungen im Internet. Das hätten wir z.B. bei dem Hostel Casa Brian tun sollen ;)

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