Zuckerfrei ernähren und das Abnehmen ist ein Kinderspiel

Zuckerfrei ernähren - Je weniger Zucker desto besser
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Regel 3: Je weniger Zucker, desto besser !

Lange galt Zucker nur deshalb als schlecht, weil er Karies begünstigt und ausschließlich „leere“ Kalorien ohne weitere Nährwerte liefert. Heute wird immer klarer, wie sehr Zucker in hohen Mengen unseren Stoffwechsel negativ beeinflusst. Ungünstig ist vor allem der Zucker aus Erfrischungsgetränken und Säften, da er besonders schnell ins Blut schießt. Erfahre bei Uns, warum Zuckerfrei ernähren, die einzig sinnvolle Ernährung ist, um gesund und schlank zu leben. 

 

Die wohl heißeste Debatte galt dem Zucker  

„The Sugar Debate“ ist ein absoluter Renner auf wissenschaftlichen Kongressen auf der ganzen Welt. Viele Ernährungsexperte haben ihr ganzes Berufsleben damit verbracht vor Fetten zu warnen. Doch jetzt scheint plötzlich Zucker das Gesundheitsproblem Nr. 1 zu sein. Wir wollen wissen: Was steckt dahinter?

Die Zahlen sprechen ganz klar gegen den Zucker. In vielen Ländern, in denen mehr Zucker als früher konsumiert wird, steigt das Vorkommen von Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die WHO reagiert und empfiehlt nun, täglich nicht mehr als 25 Gramm Zucker zu verzehren, das entspricht 6 Teelöffel.

 

Aber was ist bedenklich am Zucker?

Normaler Haushaltszucker aus Rüben oder Zuckerrohr ist ein Zweifachzucker und besteht je zur Hälfte aus Glukose und Fruktose. Die Glukose gelangt schneller ins Blut und wird von den Körperzellen und dem Gehirn verbraucht. Um die Glukose in die Zellen zu bringen, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. In den Zellen wird sie teils verbrannt, teils als Fett gebunden.

Bei mangelnder Bewegung und Übergewicht kann es sein, dass die Zellen das Insulinsignal bei dauerhaft erhöhtem Blutzucker nicht mehr richtig wahrnehmen – die sogenannte Insulinresistenz. Als Reaktion darauf steuert der Körper dann mit mehr Insulin dagegen.

Hier liegt das Problem: Dauerhaft erhöhtes Insulin fördert die Verfettung von Leber und Bauchspeicheldrüse.

 

Die Grenze ist schnell erreicht!

Viele Menschen konsumieren zu viel Zucker. Nutellabrot und ein paar Tassen Kaffee mit Zucker zum Frühstück können es schon auf 25 Gramm bringen – die Tagesdosis laut WHO. Die größte Zuckerlast stammt aus Getränken. Allein eine Dose Limonade, die 29 bis 40 Gramm Zucker enthält, sprengt die Bilanz.

Dazu kommt dann noch die Süße, die als Geschmacksverstärker so ziemlich in allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt ist. Von Ketchup, über Salatsoße bis zu Pizzateig. Insgesamt kommen die Deutschen so auf gut 100 Gramm Zucker pro Tag– viermal mehr als die WHO für gesundheitlich unbedenklich hält. Somit wird geraten sich bewusst fast ausschließlich zuckerfrei ernähren.

 

Zuckerfrei ernähren bedeutet nicht auf süße Leckereien zu verzichten. Finde bei Uns tolle Low Carb Rezepte für Kuchen, Süßigkeiten und Co.

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Tipps zum Thema “ Zuckerfrei ernähren „:

Je weniger Zucker, desto besser, lautet die Regel. Zuckerfrei ernähren, das schaffst Du am besten, indem Du nach Möglichkeit selber kochst und backst. So kannst Du die Zuckermenge selber kontrollieren. Du solltest insbesondere zuckerhaltige Snacks und zuckerhaltige Limonaden zwischendurch weglassen. Ansonsten kreist ständig Insulin im Blut, was die Fettverbrennung verhindert. Ballaststoffe und Fett bremsen den Übertritt von Zucker ins Blut. Daraus folgt: Obst ist gesünder als Saft. Und eine Kugel Eis mit Sahne lässt den Blutzuckerspiegel weniger ansteigen als zwei Kugeln ohne Sahne. 

6 Comments

  • Hallo Lena, danke für den Brot-Tipp. Wir sind gerade in „Ö“ am Achensee beim Schneebrett’ln. Beim Einkauf im Hofer haben wir ein leckeres Eiweisbrot eindeckt und uns grad damit eingedeckt.Leider gibt unsere Hütte keinen großen Backofen her so das wir euer Brot Daheim backen werden. Die Marmelade ist super und schon fester Früstücks-Abschluss-Happen geworden. Gestern gab es euer Hünchencurry! Einfach und super!Der Toni freud sich schon auf die leckeren Sachen. Für ihn hat die neue Ernährung seine Gesundheit extrem verbessert. Die Schmerzen die seine Omathrose verursacht sind weniger geworden. Und seid 5 Wochen hatte er keine Gelenkenzündung mehr. Alles wird irgendwie leichter. Dani

    • Lena Lena sagt:

      Wow, das hört sich nach einem großen Erfolg an. Freuen uns immer wieder über Erzählungen, die zeigen, dass Low Carb nicht nur als eine Diät gesehen wird, sondern als Ernährungsform, die die Lebensqualität insgesamt verbessern kann. Grüßt uns die Berge :)

  • Hallo Hanna und Lena, wir sind Dani und Toni, und durch puren Zufall auf eueren Block gestoßen. Seit 5 Wochen leben wir jetzt ohne Kohlehydrate und unsere Lebensqualität hat sich um 100% verbessert. Gespannt werden wir euere Rezepte ausprobieren, mit der Marmelade haben wir gerade angefangen. Tipp! Wenn ihr mal wieder in SPO seit dann schaut mal bei unserem Sohnemann Tobias in seinem Surferladen „Good Times SPO“im Beach Motel vorbei. Er kann euch die besten Spots im Norden zeigen. Und ne Planke gibt’s da auch.
    Bis dann Daniela und Toni

    • Lena Lena sagt:

      Hey Dani & Toni,

      danke für Euren lieben Kommentar und für den Tipp! SPO ist wirklich ein schönes Fleckchen Erde und da werden wir garantiert nochmal vorbeischauen. Und wenn wir etwas lieben, dann ist es durch Surfshops zu stöbern!
      Schön, dass Ihr hier hergefunden habt ;) Ich schließe mal aus der Sache mit der Marmelade, dass ich auch gerne Brot esst. Probiert mal unser Low Carb Brot aus. Das mache ich mir alle zwei Wochen und friere immer 2 Scheiben zusammen potionsweise ein. Ab in den Toaster – ein Gedicht! Rezept kommt von Mutti, und die sind ja bekanntlich immer gut ;) Viel Erfolg noch beim Start in die Low Carb Ernährung und niemals aufgeben, aber ruhig mal was gönnen!

      Viele liebe Grüße aus Oldenburg,
      Lena

  • Laura sagt:

    Hi Hanna,

    erstmal ein dickes Lob für deinen (euren) tollen Blog!

    Was man bei dem Thema Zucker auch nicht vergessen sollte, ist der Fruchtzucker in Fruchtsäften. Was viele Leute vergessen oder nicht verstehen ist, dass Fruchtsaft auch sehr viel Zucker enthält. Tatsächlich enthält Fruchtsaft genau so viel Zucker und Kalorien wie ein zuckerhaltiges Getränk. Manchmal sogar noch mehr.

    Im Vergleich zu frischem Obst fehlen alle Ballaststoffe und man muss die Säfte nicht kauen, was dazu führt das wir mehr Zucker und Kalorien aufnehmen als uns lieb ist.

    Ich persönlich trinke fast gar keinen Saft mehr, außer mal im Urlaub zum Frühstück einen frisch gepressten Orangensaft :D

    Viele Grüße,
    Laura

    • Hanna Hanna sagt:

      Hallo Laura,

      danke Dir für das Lob :). Freuen uns immer riesig darüber. Da sprichst Du wirklich ein wichtiges und interessantes Thema an. Wir kennen persönlich auch ganz viele, die aus Gewohnheit nur Säfte trinken. Leider steigt nach jedem Glas Saft der Insulinspiegel drastisch in die Höhe und die Folge sind Heißhungerattacken. Also ganz gefährlich für die Wohlfühlfigur:/.

      Viele Grüße,
      Hanna

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