Erfahrungsbericht Sporturlaub Frankreich

Sporturlaub Frankreich
Sporturlaub Frankreich
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Surferparadies Frankreich – Für jede Wasserratte eine Reise wert

Nun hat Hanna das harte Arbeitsleben gepackt und jetzt heißt es den bekannten „Jahresurlaub“ (2 Wochen) so gut es geht zu nutzen. Da Hanna sich dieses Jahr einen Mercedes Vito gekauft hat, haben wir den Urlaub genutzt, um eine lange Bullitour durch Frankreich und Holland zu machen. Schon einmal vorweg: Der Sporturlaub Frankreich hat sich mehr als gelohnt. Im Oktober sind die Campingplätze, Strände und die Autobahnen schön leer in Frankreich, sodass dieser Reisemonat gar nicht so schlecht gewählt war. Allerdings mussten wir leider beim Wetter ein paar Abstriche machen, aber dazu im Bericht unten mehr. 

Sporturlaub Frankreich: Deutschland via Moliets

  • Reisezeit: Oktober
  • Kosten 5 Personen 10Tage: 350 € pro Person (inbegriffen: Sprit, Mautgebühren, Campingplatz, Verpflegung)
  • Reisestrecke: Oldenburg – Saint-Viaud, France – Avensan, France – Moliets-et-Maa, France, Soorts-Hossegor, France, Saint-Viaud, France – Ouddorp, Niederlande – Rotterdam, Niederlande
  • Ziel: Wakeboarden & Surfen

 

Oldenburg, (Abfahrt)

  • Abfahrt 19:30 Uhr: Wir sind mit einem Mercedes Vito mit 6 möglichen Sitzen gefahren. Zusätzlich hatten wir eine Dachbox und die Surfbretter waren auf dem Dachträger geschnallt. Der Platz hat gerade eben für 5 Personen gepasst. 2 Zelte und jede Menge Camping-Equipment haben dann doch ein wenig mehr Platz in Anspruch genommen als zu Anfang gedacht. Allerdings: Ein Hoch auf die Wurfzelte von Quechua, die haben praktischerweise nur sehr wenig Platz eingenommen.

 

Saint-Viaud, France (Wakeboarden)

  • 1. Stop: Die Wasserskianlage in Saint-Viaud TSN44: Diese Wasserskianlage war direkt ein Volltreffer. Die Inhaber waren super nett und hilfsbereit. Wir konnten auf dem Parkplatz nebenan kostenfrei zelten. Am anderen Tag wurden uns auch direkt die sanitären Anlagen der Wasserskianlage ab 9:00 Uhr zur Verfügung gestellt. Das Cable war super modern und gepflegt und hat unfassbar viele, interessante Obstacles im Angebot. Was uns ziemlich verwundert hat: In Frankreich werden fast alle Cables clockwise gefahren. Das war für uns dann direkt eine neue Herausforderung, die ziemlich schmerzhaft war am Anfang :). Allgemein sind die Stundenpreise an den Cables in Frankreich um einiges teurer als in Deutschland. Dafür wird einem aber auch viel geboten. Hier findest Du die Öffnungszeiten, Preise und Weiteres zum Cable TSN44.

 

Avensan, France (Wakeboarden)

  • 2. Stop: CablePark in Avensan: Auch dieses Cable hat uns eine super moderne und gepflegte Location geboten. Duschen waren hier leider nicht vorhanden. Diese Anlage hatte extrem lange Geraden und die Kurven waren sehr soft. Also für uns perfekt, das Clockwisefahren zu lernen. Insgesamt waren hier nur 4 Obstacles im Wasser. Die Besitzer sind Deutsche, die Ihren Traum in Frankreich leben. Auch hier wurden wir super freundlich empfangen und wir konnten wieder kostenfrei auf dem Gelände zelten. Im Oktober solltest Du auf jedenfalls die Öffnungszeiten genau studieren. Dieses Cable hatte im Oktober in der Woche nur an manchen Tagen geöffnet und dann nu von ca. 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Hier findest Du die Öffnungszeiten, Preise und Weiteres zum CablePark.

 

Moliets-et-Maa, France (Surfen)

  • 3. Stop Camping Le Saint Martin: Im Oktober hatten wir keine große Auswahl mehr an Campingplätzen. Die meisten Plätze schließen Ende September. Die Campingplätze die noch offen sind, sind zu dieser Zeit allerdings schön ruhig und super günstig. Dieser Campingplatz hat seine 4 Sterne mehr als verdient. Wir konnten kostenfrei duschen und Abwaschen, hatten unsere eigene Parzelle abgeschirmt mit einer hohen, dichten Hecke und waren direkt am Strand. Insgesamt haben wir für jede Nacht nur 35 Euro gezahlt, mit einem Auto und zwei Zelten, allerdings ohne Strom. Hier findest Du die Öffnungszeiten, Preise und Weiteres zum Campingplatz Le Saint Martin.
  • Moliets-et-Maa: Dieser Ort war leider schon ziemlich ausgestorben als wir ankamen, dafür haben wir uns den Strand nur mit ein paar weiteren Surfern geteilt. Supermärkte, Surfshops und Tankstellen waren in unmittelbarer Nähe gelegen. Moliets ist einer der beliebtesten Surfstops in Frankreich und bietet Wellen für Anfänger und Pros.

 

Soorts-Hossegor, France (World Surf Leage)

  • 4. Stop Outlet-Village: Von Roxy, über Vissla, bis zu Billabong, in diesem Outlet-Dorf kannst du richtig gute Schnäppchen machen. Die Outlets sind nur ein paar Kilometer von der Innenstadt entfernt und bieten ein wahres Shoppingparadies.
  • Innenstadt Hossegor: Zufällig waren wir zu der Zeit in Frankreich, an der die Word Surf League ihren Stop in Frankreich hatte. Die ganze Stadt war voller begeisterter Surfer, die sich von Ihren Heros Unterschriften geholt haben. Ein absolut tolles Feeling. Auch am Beach zur Competition kamen hunderte Franzosen und Spanier, Surferpros, Fotografen und Brandmanager. Ein absolut lohnenswertes Event :).

 

Ouddorp, Niederlande (Kitesurfen)

  • 5. Stop Brouwersdam Holland: In Holland haben wir ein paar Freunde der Kiteschule Natural High besucht. Natural High bietet neben der Kiteschule, ein tolles Restaurant, eine Chill-Out-Area, einen tollen Surfshop und einen gigantischen Nordseestrand. Hier kannst Du dich auf jeden Fall ein paar Tage im Sommer aufhalten ohne das Langeweile aufkommt :). Hier findest Du die Öffnungszeiten, Preise und Weiteres zur zu Natural High. Am Brouwersdam befindet sich zudem eine Windsurfschule und eine Segelschule. Da sollte für jeden der passende Sport dabei sein. Geschlafen haben wir in Holland auf einem Campingplatz, der allerdings nur mit Auto vom Strand aus zu erreichen war. Hier gibt es aber auch eine riesige Auswahl an schönen Plätzen.

 

Rotterdam, Niederlande (Surfen)

  • 6. Stop Rotterdam Hafen + City: In Rotterdam gibt es einige Spots wo es wirklich tolle Anfängerwellen gibt. Klar, das Wasser ist nicht so schön blau und es war zugegebenermaßen auch ziemlich kalt, dennoch ein absolutes ToDo wenn Du in Rotterdam bist. Eine Stadtrundführung haben wir mit dem Longboard gemacht, was sich in Rotterdam mehr als anbietet. Super gepflegte und geteerte Fahrradwege. Die Innenstadt von Rotterdam hat vieles zu bieten: Zahlreiche, interessante Cafés, moderne Wolkenkratzer, romantische Altbauten und viel Wasser :).

Falls wir Dich jetzt für einen Sporturlaub Frankreich begeistern konnten, melde Dich gerne, falls Du noch weitere Fragen hast :) Gute Reise! 

Wertvolle Tipps zum Sporturlaub Frankreich

  • Sonnencreme und Mückenspray sind auf jeden Fall ein Muss. Auch im Oktober ist die Sonne noch sehr aggressiv. Da die Wakeboardanlagen eher außerhalb gelegen sind und die Supermärkte in Frankreich noch eine sehr ausgedehnte Mittagspause machen, empfehlen wir eine Erstausstattung aus Deutschland mitzubringen. 
  • Nimm auf jeden Fall ein Schloss mit, mit dem du Dein Surfbrett oder anderes Equipment sichern kannst. Uns wurde zwar nichts entwendet, aber uns wurde der eine oder andere Vorfall berichtet.
  • Da zu dieser Reisezeit schon zahlreiche Campingplätze geschlossen haben, ist es wichtig sich vorher im Internet zu informieren.
  • In Frankreich stehen an jeder Ecke Blitzer!
  • Die Mautgebühren in Frankreich waren nicht gerade günstig. Wir haben insgesamt ungefähr 200 Euro bezahlt. Denkt daran, dass Ihr genügend Bargeld für die Mautgebühren mitnehmt. Auch der Sprit ist deutlich kostspieliger als in Deutschland. Also pack dir Dein Auto voll mit Deinen besten Freunden und der Urlaub wird nicht nur spaßiger, sondern auch deutlich günstiger.
  • Wir hatten eine große Gaskartusche mit, die wir in jedem Supermarkt in Frankreich als Pfand abgegeben konnten und dafür gab es dann eine gefüllte für nur 20 Euro anstatt 60. Es lohnt sich also eine Mehrweg-Gasflasche zu kaufen. 
  • Um auch auf den Dörfern in kleinen Läden etwas kaufen zu können, ist französisch empfehlenswert. 
  • Allgemein gilt: Die Franzosen waren alle unglaublich hilfsbereit und freundlich und haben uns den Urlaub abenteuerlicher und zum Teil auch kostengünstiger gemacht :). 

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